Ausbildung zur/zum Hebamme / Entbindungshelfer (m/w/d)

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Lernorte: Berufsfachschule und Praktikumsbetrieb

 

Was macht man als Hebamme/Entbindungshelfer*?

Das Wunder einer neuen Geburt ist schon jeher immer mit Risiken und einer Belastung des Körpers der Mutter verbunden. Hier helfen Hebammen und Entbindungshelfer. Die gut ausgebildeten Fachkräfte wissen genau um die Geburt Bescheid und stehen der werdenden Mutter als Begleiter mit Rat und Tat zu Seite. Dazu gehören auch Aufklärung bezüglich guter Ernährung während der Schwangerschaft und den Geburtsablauf, die Dokumentation der Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen, das Beibringen von Atem- und Entspannungstechniken, die Untersuchung der Schwangeren und die Überprüfung des neugeborenen Kindes. Der Beruf ist aktuell noch in der klassischen Ausbildungsform möglich, wird allerdings in naher Zukunft nur noch als duales Studium zur Verfügung stehen.

 

Wo arbeitet man als Hebamme/Entbindungshelfer?

Beschäftigungsbetriebe:

Hebammen/Entbindungshelfer finden Beschäftigung

  • in den geburtshilflichen Abteilungen von Kliniken und Krankenhäusern
  • in Hebammenpraxen
  • in Geburtshäusern
  • als freiberufliche Fachkräfte
  • bei sozialen Diensten
  • bei Gesundheitsämtern

 

Arbeitsorte:

Hebammen/Entbindungshelfer arbeiten in erster Linie

  • in Patientenzimmern
  • in Besprechungszimmern
  • in Behandlungsräumen
  • in Büroräumen

 

Voraussetzungen für die Ausbildung zur/zum Hebamme/Entbindungshelfer

Anforderungen:

  • Empathie und Geduld
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Interesse an Medizin
  • Organisationstalent
  • Freude an der Arbeit mit Menschen

 

Schulfächer:

  • Biologie
  • Chemie
  • Deutsch

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Für die Ausbildung zur/zum Hebamme/Entbindungshelfer sollte man über eine gute Mittlere Reife verfügen. Nach der Umstellung auf das duale Studium wird der Beruf zumindest die Fachhochschulreife erfordern.

 

Gehalt und Weiterbildungsmöglichkeiten als Hebamme/Entbindungshelfer

Was verdient man in der Ausbildung zur/zum Hebamme/Entbindungshelfer?

In der Ausbildung dieser Ausbildung verdient man aktuell im ersten Jahr im Schnitt 980 Euro brutto, im zweiten Jahr 1040 Euro brutto und im dritten Jahr 1140 Euro brutto.

 

Was verdient man nach der Ausbildung zur/zum Hebamme/Entbindungshelfer?

Das Gehalt hängt davon ab, ob der jeweilige Betrieb nach dem Tarifvertrag im öffentlichen Dienst der Pflege vergütet oder nicht. Falls ja, liegt das Gehalt beim Berufseinstieg zwischen 2000 bis 2400 Euro brutto und kann sich auf 2800 Euro steigern. Falls nicht, liegt das Einstiegsgehalt mindestens bei 1470 Euro brutto.

 

Welche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Hebamme/Entbindungshelfer?

Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege sowie Fortbildung im Bereich Kinderheilkunde. Wer die Fachhochschulreife hat, kann den Bachelor und dann den Master in Hebammenkunde anfügen.

 

Ausbildungsangebote

Passende Ausbildungsangebote in der Region Karlsruhe, Bruchsal, Pforzheim und Mittelbaden findest du hier:

 

Ausbildungsplatz finden

Fakten

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Arbeitszeiten

Flexibilität ist ein Muss

Empfohlener Abschluss

Mittlere Reife

Arbeitsplatz

Patienten-/Behandlungszimmer

*Die gewählte männliche Form dient ausschließlich der Vereinfachung und gilt gleichermaßen auch für Arbeitnehmerinnen und Divers.

Fotonachweis: Iryna/Adobe Stock.

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