Ausbildung zum Landwirt (m/w/d)

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Lernorte: Berufsschule und Ausbildungsbetrieb

 

Was macht man als Landwirt*?

Wer ein waschechter Landwirt werden will, darf vor allem eines nicht haben: eine Frischluftallergie! Denn Landwirte arbeiten bei Wind und Wetter draußen. Klar, Tiere und Felder wollen versorgt und gepflegt werden. Dabei müssen Landwirte die Bedienung landwirtschaftlicher Maschinen ebenso beherrschen wie das Füttern und die Pflege von Nutztieren. Kenntnisse in Betriebsmanagement sind unverzichtbar. Landwirte sind auch Spezialisten, wenn es um Aussaat, Düngung und Ernte geht. Mit ihrem Wissen und Können stellen Landwirte die Produktion nachwachsender Rohstoffe, tierischer Produkte und die Lieferung regenerativer Energien sicher.

 

Wo arbeitet man als Landwirt?

Beschäftigungsbetriebe:

Landwirte finden Beschäftigung

  • im eigenen Landwirtschaftsbetrieb
  • in landwirtschaftlichen Großbetrieben
  • im Gemüse- und Obstbau

 

Arbeitsorte:

Landwirte arbeiten in erster Linie

  • auf dem Feld
  • in Ställen
  • in Scheunen
  • auf Heuböden

 

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Landwirt

Anforderungen:

  • Leidenschaft für Natur und Tiere
  • Verantwortungs- und Umweltbewusstsein
  • Technisches Verständnis
  • Körperliche Fitness

 

Schulfächer:

  • Chemie
  • Biologie
  • Werken/Technik
  • Mathematik

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

  • Für diese Ausbildung sollte man mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügen, viele Betriebe fordern eine mittlere Reife.

 

Gehalt und Weiterbildungsmöglichkeiten als Landwirt

Was verdient man in der Ausbildung zum Landwirt?

Im ersten Jahr verdient man in der Ausbildung durchschnittlich 550 Euro brutto, im zweiten Lehrjahr etwa 649 Euro brutto. Im dritten Lehrjahr verdienen Lehrlinge rund 743 Euro brutto.

 

Was verdient man nach der Ausbildung zum Landwirt?

Das Einstiegsgehalt als Landwirt beträgt rund 1800 Euro brutto und kann im Laufe der Zeit mit zunehmender Berufserfahrung bis zu knapp 2150 ansteigen.

 

Welche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Landwirt?

Als Landwirt besteht nach der erfolgreich absolvierten Ausbildung besteht die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Techniker in der Fachrichtung Agrarwirt oder Umwelt/Landschaft, zum Landwirtschaftsmeister oder Agrarservicemeister sowie zum Fachagrarwirt. Mit der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung lässt sich auch ein Studium zum Bachelor of Science in Agrarwissenschaft oder Agrarbiologie anfügen.

 

Ausbildungsangebote

Passende Ausbildungsangebote in der Region Karlsruhe, Bruchsal, Pforzheim und Mittelbaden findest du hier:

 

Ausbildungsplatz finden

Fakten

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Arbeitszeiten

Wochenendarbeit möglich

Empfohlener Abschluss

Hauptschulabschluss

Arbeitsplatz

Felder, Scheunen, Ställe

*Die gewählte männliche Form dient ausschließlich der Vereinfachung und gilt gleichermaßen auch für Arbeitnehmerinnen und Divers.

Fotonachweis: Ivan/Adobe Stock.

naturwissenschaftlich Umwelt