Ausbildung zum Heilerziehungspfleger (m/w/d)

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen
  • Ausbildungsdauer: 2 bis 3 Jahre
  • Lernorte: Berufsfachschule und Praktikumsbetrieb

 

Was macht man als Heilerziehungspfleger*?

Heilerziehungspfleger zeichnen sich durch Geduld, Einfühlungsvermögen, eine ausgeprägte Beobachtungsgabe und Verantwortungsbewusstsein aus. Beruflich fördern, unterstützen und betreuen sie Menschen mit Behinderungen jeden Alters und ermöglichen diesen dadurch ein Gewisses an Selbstständigkeit im Alltag. Auch die Pflege der Betroffenen ist Teil der Arbeit. Hinzu kommen organisatorische Aufgaben rund um den Alltag und die Förderung ihrer Schützlinge. Wer also einen ausgeprägten Sinn für Fürsorge hat und einen wertvollen Beruf für das Wohl anderer Menschen ergreifen möchte, sollte sich die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger genauer ansehen.

 

Wo arbeitet man als Heilerziehungspfleger?

Beschäftigungsbetriebe:

Heilerziehungspfleger finden Beschäftigung

  • in Kliniken
  • in Tagesstätten
  • in Heimen für Behinderte
  • in Kindergärten und Kindertagesstätten
  • in Förderschulen
  • in Privathaushalten

 

Arbeitsorte:

Heilerziehungspfleger arbeiten in erster Linie

  • in Aufenthalts- und Spielräumen
  • in Küchen
  • in Behindertenwerkstätten
  • in Büroräumen

 

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

Anforderungen:

  • Empathie und Geduld
  • Gestalterische Fähigkeiten
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Konfliktlösungsfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Neugierde und Lernbereitschaft

 

Schulfächer:

  • Kunst
  • Musik
  • Biologie
  • Werken/Technik

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Für die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger sollte man über eine gute Mittlere Reife verfügen. Der Beruf lässt sich auch in Teilzeit erlernen, dann dauert die Ausbildung allerdings 4 bis 5 Jahre.

 

Gehalt und Weiterbildungsmöglichkeiten als Heilerziehungspfleger

Was verdient man in der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger?

Während der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, die überwiegend schulisch verläuft, gehören auch mehrwöchige Berufspraktika, die auch vergütet werden können. Ein reguläres Gehalt als solches gibt es während der Ausbildung jedoch nicht.

 

Was verdient man nach der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger?

Das Einstiegsgehalt als Heilerziehungspfleger hängt ebenfalls vom jeweiligen Träger der Einrichtung ab und davon, ob dieser nach Tarif bezahlt oder nicht. In diesem Fall verdient man nach der Ausbildung etwa 1850 Euro. Falls dies nicht der Fall ist, ist der Betrag geringer. In der Regel liegt das Einstiegsgehalt für Heilerziehungspfleger zwischen 1400 und 1850 Euro.

 

Welche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Heilerziehungspfleger?

Durch Weiterbildung kann man sich als Heilerziehungspfleger für Bereiche wie Sprachförderung oder Heilpädagogisches Reiten spezialisieren. Auch die Weiterbildung zum Fach- und Betriebswirt im Sozial- und Gesundheitswesen ist möglich. Mit einer Hochschulberechtigung lässt sich zudem ein Studium in den Studiengängen Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Rehabilitations- und Sonderpädagogik oder Gesundheits- und Rehabilitationspsychologie anfügen.

 

Ausbildungsangebote

Passende Ausbildungsangebote in der Region Karlsruhe, Bruchsal, Pforzheim und Mittelbaden findest du hier:

 

Ausbildungsplatz finden

Fakten

Ausbildungsdauer

2 bis 3 Jahre

Arbeitszeiten

Schichtdienst

Empfohlener Abschluss

Mittlere Reife

Arbeitsplatz

Kliniken, Privathaushalte

*Die gewählte männliche Form dient ausschließlich der Vereinfachung und gilt gleichermaßen auch für Arbeitnehmerinnen und Divers.

Fotonachweis: mjowra/Adobe Stock.

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