Ausbildung zum Erzieher (m/w/d)

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen
  • Ausbildungsdauer: 2 bis 5 Jahre (abhängig auch vom Schulabschluss)
  • Lernorte: Berufsfachschule und Praktikumsbetrieb

 

Was macht man als Erzieher*?

Ein Beruf, bei dem Verantwortung und die Entwicklung von Kindern an erster Stelle stehen: Erzieher kümmern sich jeden Tag um die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft. Sie betreuen bei Hausaufgaben, fördern ihre Entwicklung durch Spiele und Projekte, versorgen Kleinkinder, Kindergartenkinder und Hortkinder, dokumentieren das Verhalten und die Fortschritte ihrer Schützlinge und reagieren auf Schwierigkeiten. Des Weiteren führen sie bei Bedarf Elterngespräche, organisieren Ausflüge, Veranstaltungen und Ferienbetreuungen und bilden zusätzlich die nächste Generation angehender Erzieher aus. Ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld, in dem Empathie, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein gefragt sind.

 

Wo arbeitet man als Erzieher?

Beschäftigungsbetriebe:

Erzieher finden Beschäftigung

  • in Kitas, Kindergärten und Kindertagesstätten
  • in Kinder- und Jugendheimen

 

Arbeitsorte:

Erzieher arbeiten in erster Linie

  • in Aufenthalts- und Spielräumen
  • in Hausaufgabenzimmern
  • im Außengelände von Kindertagesstätten
  • in Büroräumen

 

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Erzieher

Anforderungen:

  • Empathie und Geduld
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Konfliktlösungsfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Kreativität und Geschick
  • Neugierde und Lernbereitschaft

 

Schulfächer:

  • Kunst
  • Musik
  • Deutsch

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Für die Ausbildung zum Erzieher sollte man über eine gute Mittlere Reife verfügen. Mit einem Abitur lässt sich die Ausbildungsdauer verkürzen. Mit einem Hauptschulabschluss ist die Ausbildung auch möglich, aber erfordert mehr Praktika im Voraus.

 

Gehalt und Weiterbildungsmöglichkeiten als Erzieher

Was verdient man in der Ausbildung zum Erzieher?

Während der Ausbildung zum Erzieher gibt es in den ersten zwei Jahren der schulischen Ausbildung in der Regel kein Gehalt. Das dritte Jahr, das so genannte Anerkennungsjahr, das in Form eines Praktikums stattfindet, gibt es eine Vergütung. In Einrichtungen die nach dem Tarif für den öffentlichen Dienst bezahlen, erhält man in dieser Zeit ein Praktikumsgeld von etwa 1627 Euro im Monat. Bei einer dreijährigen, praxisintegrierten Ausbildung hingegen kann man von Anfang an mit einem Gehalt rechnen. Das könnte im ersten Jahr bei etwa 1141 Euro, im zweiten Jahr bei 1202 Euro und im Anerkennungsjahr bei 1303 Euro brutto liegen.

 

Was verdient man nach der Ausbildung zum Erzieher?

Das Einstiegsgehalt als Erzieher hängt ebenfalls vom jeweiligen Träger der Einrichtung ab und davon, ob dieser nach Tarif bezahlt oder nicht. Als Erzieher kann man zu Beginn mit einem Gehalt zwischen 2375 und 2578 Euro rechnen.

 

Welche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als ausgebildeter Erzieher?

Als ausgebildeter Erzieher besteht die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Fachwirt im Erziehungswesen, zum Streetworker, zum Fachlehrer für Sonderschulen, zum Betriebswirt im Sozialwesen, zum Motopäden oder zum Qualitätsbeauftragten im Gesundheits- und Sozialwesen. Auch der Aufstieg zur leitenden Position in einer Kindertagesstätte ist möglich.

 

Ausbildungsangebote

Passende Ausbildungsangebote in der Region Karlsruhe, Bruchsal, Pforzheim und Mittelbaden findest du hier:

 

Ausbildungsplatz finden

Fakten

Ausbildungsdauer

2 bis 5 Jahre

Arbeitszeiten

tagsüber

Empfohlener Abschluss

Mittlere Reife oder Abitur

Arbeitsplatz

Kitas, Kindergärten

*Die gewählte männliche Form dient ausschließlich der Vereinfachung und gilt gleichermaßen auch für Arbeitnehmerinnen und Divers.

Fotonachweis: Monkey Business/Adobe Stock.

Kreativität sozial Pädagogik