Ausbildung zum Baustoffprüfer (m/w/d)

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Lernorte: Berufsschule und Ausbildungsbetrieb

 

Was macht man als Baustoffprüfer*?

Wer sorgt dafür, dass Gebäude aller Größen auf einem starken, sicheren Fundament stehen, Straßen ebenmäßig verlaufen und dass Häuser sämtlichen Belastungen standhalten? Die Antwort: Baustoffprüfer. Wer in diesem Beruf arbeitet, ist beim Bau stets am Anfang unersetzlich, denn es sind diese Experten, die noch vor dem ersten Spatenstich die Gegebenheiten vor Ort untersuchen, Proben nehmen, diese anschließend in Labor sowie Computer auswerten und im Anschluss auch das zu verwendende Baumaterial überprüfen. Ein Beruf mit Verantwortung, denn hier ist die Expertise entscheidend, damit im Nachhinein kein Unglück geschieht und alles Erbaute gut und sicher stehen bleibt. Dabei arbeiten Baustoffprüfer oft auch sehr eng mit Geologen zusammen.

 

Wo arbeitet man als Baustoffprüfer?

Beschäftigungsbetriebe:

Baustoffprüfer finden Beschäftigung

  • in Unternehmen rund um Hoch-, Tief-, Straßen- und Spezialtiefbau
  • in Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus

 

Arbeitsorte:

Baustoffprüfer arbeiten in erster Linie

  • auf verschiedenen Baustellen
  • im Labor
  • am Computer

 

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Baustoffprüfer

Anforderungen:

  • Interesse an und Verständnis für Geologie, Statik und Bautechnik
  • Sorgfalt und ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein
  • Technisches Verständnis
  • Konzentrierte und strukturierte Arbeitsweise
  • Gute mathematische Kenntnisse
  • Geschick
  • Analytisches Denken

 

Schulfächer:

  • Mathematik
  • Physik
  • Chemie
  • Erdkunde
  • Deutsch

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Für diese Ausbildung sollte man eine gute Mittlere Reife, das Abitur oder einen vergleichbaren Abschluss haben.

 

Gehalt und Weiterbildungsmöglichkeiten als Baustoffprüfer

Was verdient man in der Ausbildung zum Baustoffprüfer?

Im ersten Jahr verdient man in der Ausbildung zum Baustoffprüfer etwa 672 Euro, im zweiten Jahr 821 Euro und im dritten Ausbildungsjahr etwa 897 Euro.

 

Was verdient man nach der Ausbildung zum Baustoffprüfer?

Nach der erfolgreichen Ausbildung kann man als Baustoffprüfer mit einem Gehalt von 1800 Euro bis hin zu 3000 Euro rechnen, je nach Qualifizierung und Berufserfahrung.

 

Welche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Baustoffprüfer?

Nach der Ausbildung ist in zwei bis vier Jahren die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Bautechnik möglich. Des Weiteren ist ein Studium in Bauingenieurwesen möglich.

 

Ausbildungsangebote

Passende Ausbildungsangebote in der Region Karlsruhe, Bruchsal, Pforzheim und Mittelbaden findest du hier:

 

Ausbildungsplatz finden

Fakten

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Arbeitszeiten

tagsüber

Empfohlener Abschluss

Mittlere Reife

Arbeitsplatz

Baustellen, Labore

*Die gewählte männliche Form dient ausschließlich der Vereinfachung und gilt gleichermaßen auch für Arbeitnehmerinnen und Divers.

Fotonachweis: nordroden/Adobe Stock .

technisch naturwissenschaftlich